KI-Förderung Österreich: Programme und Fristen 2026
Welche Förderung passt zu deinem KI-Projekt? Vergleiche bundesweite und regionale Angebote mit offiziellen Quellen, Förderhöhen und aktuellem Status.
KI-Förderung Österreich unterstützt je nach Programm Digitalisierung, Forschung oder Weiterbildung. Entscheidend sind dein Vorhaben, dein Standort und der Zeitpunkt der Einreichung.

KI-Förderung Österreich: Was ist aktuell möglich?
Im Oktober 2026 gibt es offene Förderangebote für Unternehmen, während bekannte Programme bereits geschlossen sind.
Stand: Oktober 2026. Quellen geprüft am 3. Oktober 2026. Die Übersicht hilft bei der Vorauswahl. Quoten gelten für anerkannte Kosten. Budget, Richtlinien und Förderentscheidung bestimmen deinen Zuschuss. Es gibt keine Fördergarantie.
Regionale Programme adressieren betriebliche Digitalisierung, FFG-Angebote vor allem Forschung und Qualifizierung. Unsere Übersicht zu KI für Unternehmen zeigt mögliche Anwendungen.
KMU.DIGITAL: Ausgeschöpft, keine Fortführung ab 2027
Für KMU.DIGITAL 4.0 sind keine neuen Beratungs- oder Umsetzungsanträge möglich.
Vorhaben und Zielgruppe: Beratung und Umsetzung von Digitalisierung für österreichische KMU. Für geförderte Umsetzung war zuvor geförderte Beratung erforderlich.
Bisherige Förderhöhe: Potenzialanalyse: 80 %, maximal 400 Euro pro Tool. Strategieberatung: 50 %, maximal 1.000 Euro pro Tool. Beratungen zusammen: maximal 3.000 Euro. Umsetzung: 30 %, maximal 6.000 Euro. Diese Konditionen sind aktuell nicht verfügbar. KMU.DIGITAL-Programmseite.
Status: Budget ausgeschöpft. Laut WKÖ keine Fortführung ab 2027 und derzeit keine Nachfolgelösung. KMU.DIGITAL & GREEN gehört zur Förderperiode bis 2026. WKÖ-FAQ zur Einstellung, Programmübersicht mit GREEN.
aws Förderung KI: Welche Angebote sind offen?
Mehrere aws-KI-Programme sind geschlossen; für einzelne Branchen gibt es offene Angebote.
AI-Adoption und AI-Adoption: Green
Vorhaben: Vertrauenswürdige KI mit Schwerpunkt auf Regulierungen, Standards und Zertifizierungen. Green verlangte zusätzlich einen messbaren Klimabeitrag. Zielgruppe: Alle Unternehmensgrößen mit Sitz oder Betriebsstätte in Österreich.
Förderhöhe: Bis 150.000 Euro. Unter De-minimis beziehungsweise AGVO Artikel 22 bis 80 %; bei experimenteller Entwicklung nach Artikel 25: 25 % für große, 35 % für mittlere und 45 % für kleine Unternehmen.
Status: Seit 28. Februar 2025 geschlossen. Eine neue Einreichrunde ist auf der geprüften Seite nicht angekündigt. Auch für AI Start Green und AI Wissen meldet aws keine offene Antragstellung. aws AI-Adoption, aws Digitalisierung.
Industrielle Schlüsseltechnologien, Leitbetriebe 2030
Vorhaben: Investitionen, Prototypen und experimentelle Entwicklung in Schlüsseltechnologien einschließlich KI. Zielgruppe: Unternehmen aller Größen mit Sitz und Betriebsstätte in Österreich, ausgenommen Landwirtschaft und Fischerei.
Förderhöhe: Maximal 3 Millionen Euro Zuschuss, Mindestprojektvolumen 1 Million Euro. Status: Antragstellung endete wegen hoher Nachfrage am 15. September 2026. Maßgeblich ist die konkrete Schließungsmitteilung. aws-Programm und Status.
Transformationsinvestitionen in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse
Vorhaben: Unter anderem Automatisierung und KI-basierte Qualitätskontrolle. Zielgruppe: Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, einschließlich Großunternehmen.
Förderhöhe: Maximal 1 Million Euro Zuschuss pro Projekt. Status: Call offen bis 15. Dezember 2026, 24:00 Uhr. Die Förderfähigkeit ist mit aws abzuklären. aws Call 2026.
FFG Förderung KI: Forschung und Qualifizierung
Die FFG fördert Forschung und Weiterbildung, abhängig vom Vorhaben.
Basisprogramm 2026
Vorhaben: Experimentelle Entwicklung verwertbarer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mit Innovationsgehalt und technischem Risiko. Zielgruppe: KMU, Startups und Großunternehmen; eine Forschungskooperation ist optional.
Förderhöhe: In der Regel 50 % der Projektkosten, bei Startups bis 70 %, maximal 3 Millionen Euro Fördervolumen. Die Finanzierung kombiniert Zuschuss und Darlehen, teilweise weitere Instrumente. Die Quote bezeichnet keinen reinen Zuschuss.
Status: Laufende Einreichung bis 31. Dezember 2026. Eine gewöhnliche Einführung bestehender KI-Werkzeuge erfüllt nicht automatisch die Forschungskriterien. FFG Basisprogramm 2026.
Innovationsscheck mit Selbstbehalt 2026
Vorhaben: Forschungsleistungen wie Machbarkeitsstudien, neue Algorithmen oder wissenschaftliche Unterstützung bei Prototypen. Zielgruppe: KMU mit Betriebsstätte in Österreich, in Zusammenarbeit mit einer berechtigten Forschungseinrichtung.
Förderhöhe: Bis 80 %, maximal 10.000 Euro; für den Höchstbetrag sind 12.500 Euro anerkannte Kosten nötig. Status: Offen bis 2. November 2026, 11:00 Uhr. Gefördert werden Forschungsleistungen, keine gewöhnliche Agenturbeauftragung. FFG Innovationsscheck 2026.
AI Ökosysteme 2026
Vorhaben: Kooperative industrielle Forschung zu Hybrid AI oder Green AI, die KI-Kerntechnologien substanziell weiterentwickelt. Die Anwendung bestehender Modelle allein reicht nicht. Zielgruppe: Unternehmen gemeinsam mit geeigneten Konsortialpartnern, darunter Forschungseinrichtungen.
Förderhöhe: 100.000 bis 1 Million Euro je Projekt. Quoten hängen von Partnerkategorie und Unternehmensgröße ab. Status: Am Prüftag offen, Einreichschluss am 6. Oktober 2026 um 12:00 Uhr. Anträge müssen auf Englisch erfolgen. FFG AI Ökosysteme 2026.
Skills Schecks 2026
Vorhaben: Externe Weiterbildung zur digitalen oder ökologischen Transformation, einschließlich KI. Zielgruppe: Unternehmen mit Niederlassung in Österreich; Unternehmen in Gründung sind ausgeschlossen.
Förderhöhe: 50 %, maximal 5.000 Euro pro Person, höchstens fünf Personen pro Unternehmen. Status: Offen bis längstens 15. Dezember 2026, 12:00 Uhr, abhängig vom Budget. Anbieter und Kurs müssen die Bedingungen erfüllen. Unsere Schulungen sind nicht automatisch förderbar. FFG Skills Schecks 2026.

Oberösterreich: Digitalisierung und Industrial AI
Oberösterreich unterstützt betriebliche Digitalisierung und kooperative KI-Forschung.
DIGITAL.PLUS 26
Vorhaben: Konzeption und Umsetzung von Automatisierung, Datenmanagement, KI oder IT-Sicherheit. Zielgruppe: KMU mit Firmensitz in Oberösterreich und aktiver WKOÖ-Mitgliedschaft. Ausgeschlossen sind frühere Fördernehmer von Digital Starter 2023/2024 oder DIGITAL.PLUS 2025 sowie Anbieter von Digitalisierungsleistungen im beantragten Themenbereich.
Förderhöhe: Maximal 35 %, höchstens 7.000 Euro. Mindestprojektkosten: 12.000 Euro netto. Mindestens 20 % müssen auf Beratung beziehungsweise IT-Dienstleistungen entfallen.
Status: Antragstellung bis 2. November 2026. Die WKOÖ meldet 80 % Budgetausschöpfung mit Stand 28. September 2026. Prüfe die Mittelverfügbarkeit vor Antragstellung. WKOÖ DIGITAL.PLUS 26.
Industrial AI Upper Austria
Vorhaben: Kooperative F&E für KI-gestützte Maschinen, Produktionsprozesse oder unterstützende Unternehmensprozesse der Industrie. Zielgruppe: Oberösterreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemäß Kooperationserfordernis.
Förderhöhe: 100.000 bis 600.000 Euro je Vorhaben; Quote abhängig von Organisationstyp und Forschungskategorie. Status: Offen bis 10. Dezember 2026, 12:00 Uhr. Projektstandort ist Oberösterreich, maximale Laufzeit 36 Monate. FFG-Ausschreibung des Landes OÖ. Information und Vernetzung bei Business Upper Austria.
Wien: Digitalisierungsförderung bis 50.000 Euro
Die Wirtschaftsagentur Wien fördert die Entwicklung und Einführung digitaler Lösungen für bestehende Wiener KMU.
Vorhaben: Prozessdigitalisierung auf Basis eines nachvollziehbaren Digitalisierungsplans, einschließlich externer Beratung und Einschulung auf neue Lösungen. Zielgruppe: KMU aller Branchen, die seit mindestens einem Jahr eine Betriebsstätte in Wien haben.
Förderhöhe: 50 %, maximal 50.000 Euro bei mindestens 10.000 Euro Projektgröße. Interne Personalkosten, Standard-Hardware und Standard-Software sind ausgeschlossen.
Status: Offen, nächster verbleibender Einreichstichtag ist der 31. Dezember 2026. Die maximale Projektdauer beträgt zwei Jahre. Eine Jury entscheidet im Wettbewerb; umgesetzt werden darf erst nach vollständiger Einreichung. Wirtschaftsagentur Wien: Förderung Digitalisierung.
So bereitest du dein Projekt für den Antrag vor
Ein dokumentierter Projektumfang macht Ziele, Kosten und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar.
Halte Ausgangsproblem, messbaren Nutzen, Arbeitspakete, Meilensteine, Kostenangebote und Eigenmittel fest. Ergänze technische Risiken, Datenquellen, Zugriffsrechte und das Betriebsmodell.
Kläre vor Beauftragung den zulässigen Projektstart und die Kombination mit weiteren Förderungen. Wien verlangt vollständige Einreichung vor Umsetzung; DIGITAL.PLUS 26 hat eigene Startregeln. Wiener Einreichbedingungen, DIGITAL.PLUS-Selbstcheck.
Wie Ahoi Kapptn! dich unterstützt
Wir bereiten Projektumfang und technische Dokumentation für deinen Antrag vor und können die Umsetzung übernehmen.
Unsere Discovery liefert Nutzen, Architektur, Arbeitspakete, Zeitplan und Budget zur Abstimmung mit Förderstelle oder Förderberatung. Ahoi Kapptn! ist keine Förderberatung. Förderauswahl, beihilfenrechtliche Prüfung und Zusage liegen bei den zuständigen Fachstellen.
MCP-Workflows, die wir in Produktion gebracht haben, sparen rund 100 Stunden pro Monat in Vertrieb und Administration. Diese Erfahrung fließt in unsere KI-Beratung, KI-Automatisierung und KI-Schulungen für Unternehmen ein.
Vom Projektplan zum Betrieb
Wir unterstützen dich bei Planung, Umsetzung und Befähigung deines Teams.
KI-Beratung
Kläre Nutzen, Machbarkeit und Budget. Wir dokumentieren den Projektumfang als Grundlage für deine nächsten Entscheidungen.
KI-Automatisierung
Verbinde KI mit deinen bestehenden Abläufen. Schnittstellen, Freigaben und Betrieb planen wir mit.
KI-Schulung
Bereite dein Team auf den Einsatz vor. Förderfähigkeit von Kurs und Anbieter ist gesondert zu prüfen.
Verwandte Leistungen
Häufige Fragen zur KI-Förderung
Für die Einführung bestehender Technologien kommen regionale Digitalisierungsprogramme infrage. FFG-Forschungsprogramme verlangen Innovationsgehalt und technisches Risiko. Die Förderstelle beurteilt, ob dein Vorhaben die Kriterien erfüllt.
Das Erstgespräch mit Ahoi Kapptn! ist kostenlos und unverbindlich. Danach bieten wir eine Discovery zum Fixpreis abhängig vom Umfang an. Vor Beginn kennst du Kosten und Ergebnisse; deren Förderung ist nicht zugesichert.
Die Dauer hängt vom Programm und Verfahren ab. Formale Prüfung und fachliche Bewertung brauchen Zeit; bei Wettbewerbsverfahren kommen feste Entscheidungsrunden hinzu. Kläre den Zeitplan mit der Förderstelle.
Prüfe den zulässigen Startzeitpunkt vor verbindlicher Beauftragung. Wien verlangt die vollständige Einreichung vor Umsetzung. Andere Programme haben eigene Regeln; nachträgliche Förderung ist nicht allgemein möglich.
Beschreibe Datenquellen, Zugriffsrechte, Hosting und menschliche Freigaben. Wir berücksichtigen technische Anforderungen an DSGVO und EU AI Act in der Planung. Erforderliche rechtliche Prüfungen klärst du mit Fachstellen.
Betrieb, Wartung und Verantwortlichkeiten werden vertraglich festgelegt. Ahoi Kapptn! kann dich nach der Einführung begleiten. Plane laufende Modell-, Infrastruktur- und Betreuungskosten gesondert; ihre Förderfähigkeit ist programmspezifisch.
Ja, Ahoi Kapptn! arbeitet von Linz und Wien aus sowie remote. Für regionale Förderungen zählt der geforderte Unternehmens- beziehungsweise Projektstandort. Unser Standort allein begründet keinen Förderanspruch.